SOS - Katzen - Katzendrama in Telde - Katzendrama in Las Palmas -

04.08.06

GIFTMOERDER

Wieder wurden in Las Palmas in den letzten Wochen unzählige Katzen und Stadttauben vergiftet, die in Gruppen an verschiedenen öffentlichen Plätzen und Strassen lebten.

Wer wohl dahinter steckt? Ich habe da meinen persönlichen Verdacht, aber ohne Beweise kann ich das schlecht anprangern.

28.06.06

Neues Katzendrama

Auch die Stadt Telde will sich aller frei lebenden Katzen entledigen. Sie sollen mit den neu erworbenen Katzenfallen eingefangen werden und kommen dann (angeblich) ins Inseltierheim, wo sie getötet werden. Von Kastrationsaktionen kein Wort. Nur Panikmache mit einem Beispiel von Katzenallergie und ein Hinweis, dass es verboten und strafbar ist, Katzen zu füttern. 6 Opfer hat es bereits gegeben, die zahmsten. Einige der eingefangenen Katzen waren übrigens bereits kastriert worden, wie der Tierschutzverein ANAHI - etwas verspätet - verlauten liess.

GRAN CANARIA

KEIN URLAUBSORT WO KATZENMORD !

01/08/05

Vergangenen Samstag fand auf dem weiterhin eingezäunt brachliegenden Grundstück eine Demo der Anwohner statt, die nun endlich den versprochenen "Park" haben möchten.

Von den Katzen war natürlich keine Rede und Hunden wird das Betreten dieses grandiosen Parks sowieso verboten werden, wenn er dann mal eröffnet wird. Natürlich mangelt es in diesem Meer aus Beton an Grünflächen, auch wenn es nur ein kleines Plätzchen wäre, wie dieses hier.

Die Verlierer sind die Katzen, die grausam sterben mussten. Auf unsere 3 Anzeigen gegen die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria gab es bis heute keine Reaktion.

15/01/05

Katzendrama geht weiter

Auch bis zum heutigen Tag hat die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria nichts unternommen um die - nach dem Abriss des Gebäudes - überlenden Katzen einzufangen. Es sind nur noch weniger als 10 Katzen dort, allerdings auch inzwischen trächtige. Das Grundstück ist nun hermetisch umzäunt und ein Teil WIEDER ZUGEMAUERT. Ob sich darin noch Katzen befinden ist unbekannt. Irgendwo müssen die fehlenden ja sein, wenn sie nicht inzwischen gestorben sind. Auf die 3 bestehenden Anzeigen gab es bis jetzt keine Reaktion.

26/01/05

Heute wurde bekannt gegeben, dass "in der Umgebung der Strandpromenade und angrenzender Strassen" Rattengift ausgelegt wurde. Wenn nun die überlebenden Katzen die vergifteten Mäuse fressen, haben die Behörden den Fall mal wieder auf ihre Art erledigt.

11/12/04

Stadtverwaltung hat bisher nichts unternommen

Am 20.10.04 habe ich dieses Katzendrama (siehe Artikel) und den Verstoss gegen das Tierschutzgesetz bei der SEPRONA (Abt. Tier.und Naturschutz der Guardia Civil) angezeigt. Inzwischen existieren die Anzeigen von 3 Personen. Die Stadtverwaltung von Las Palmas de Gran Canaria hat trotzdem bisher NICHTS unternommen um die streunenden Tiere einzufangen und zumindest den bald bevorstehenden ersten Nachwuchs zu verhindern. Keiner interessiert sich für die Katzen, auch kein Verein. Das Gesetz wird weiter ignoriert, soweit es die Behörden selber betrifft.

 

10/10/04

Tierquälerei durch Behördenwillkür in Las Palmas de Gran Canaria
Stadtverwaltung verstösst gegen das kanarische Tierschutzgesetz

Seit mehreren Wochen werden einige dutzend Katzen in Las Palmas, der Hauptstadt der Ferieninsel Gran Canaria, von den zuständigen Behörden misshandelt und sogar zu Tode gequält.

Ein jahrelang leerstehendes Gebaeude wurde erst zugemauert und zwei Wochen später, in 50 Stunden fast ununterbrochener Arbeit abgerissen
– mit den 20 bis 30 darin noch lebenden Katzen versteht sich,
und ohne jegliche Versuche diese vorher alle einzufangen.

Nach massiven Beschwerden der Anwohner wegen unzumutbaren hygienischen Zuständen, wurde am 25. September 2004, ein seit über
4 Jahren leerstehendes Gebäude historischer Vergangenheit von den Behörden zugemauert, ohne irgendeine Oeffnung zu lassen um den - dort lebenden – Katzen Wasser und Futter zu geben. Die ehemalige Kunstschule, im Besitz der kanarischen Regierung und nur wenige Meter vom Canteras Strand entfernt, hatte sich im Laufe der Zeit in ein Refugium von Stadtstreichern und Katzen verwandelt. Zum gegebenen Zeitpunkt wäre es ein Leichtes und logisch gewesen zuzumauern , abzureissen oder das Gebäude anderweitig zu nutzen. Die Nachlässigkeit der Behörden jedoch ermöglichte, dass es im Laufe der Zeit zum aktuellen Zustand kam.

Man hätte vor Jahren nur ein oder zwei Katzen herausholen müssen, nicht dutzende wie jetzt, vor dem unerwarteten Abriss. Der städtische Tierfängerwagen kam auf Anrufe hin nur 3 oder 4 mal und natürlich zur Arbeitszeit der Bagger und Lastwagen, wenn sich die Katzen versteckten und flüchteten. Später erfuhr ich ausserdem, dass die “amtlichen” Tierfänger nicht eine einzige Katzenfalle haben… Die nachts von mir
zur Hilfe gerufene Feuerwehr erschien nicht, um verschüttete Katzen zu befreien. Proteste einzelner Tierschützer, Einzelkämpfer gegen diese barbarische, inhumane, tierquälerische Aktion, fanden kein Gehör. Interviews wurden im lokalen Fernsehen zensiert.
Nicht umsonst haben die Kanarischen Inseln unter Tierfreunden nach wie vor einen schlechten Ruf., der sicherlich auch dem Tourismus schadet.

Seit dem 30. April 1991 gibt es das Tierschutzgesetz auf den Kanarischen Inseln. In den Bestimmungen heisst es u.a.: "Dieses Gesetz hat auch zum Ziel, kollektive Sensibilität auf den Kanarischen Inseln zu fördern, in Richtung eines humaneren und einer modernen Gesellschaft angemesseneren Verhaltens… im Umgang mit Tieren (...)"

Schöne Worte, die bis heute nicht verwirklicht werden !

Die Stadtverwaltung von Las Palmas war und ist verpflichtet (Artikel 17.1 & 17.2)die verlassenen Tiere einzufangen “ohne sie einer Behandlung zu unterziehen, die ihnen Leid oder ungerechtfertigten Schaden zufügen könnte” (4.2), selbst wenn sich die Fangaktion als kompliziert erweisen sollte (nur mit Fallen möglich) und obwohl sie danach im Inseltierheim sowieso nach 21 Tagen getötet werden (hoffentlich humaner)
Die Behörden selber haben zweifelsfrei und wiederholt verstossen gegen:
Artikel 4.2 : a), c), e), Artikel 9: ,Artikel 16.1, Artikel 17.1, Artikel 17.2
Nach einer nationalen Gesetzreform der PSOE drohen Tierquälern jetzt sogar Haftstrafen…

Die Behörden hätten die Gelegenheit nützen können mit gutem Beispiel voranzugehen und ausserdem eine Kampagne zu starten zur Förderung der Adoption, der Erziehung und zur Werbung für das Inseltierheim.
Das Gleiche trifft für die lokalen Tierschutzvereine zu, die bisher nicht in Aktion getreten sind…NICHTS wurde getan um die Katzen zu schützen.

Im Namen der Tiere Gran Canarias hoffe ich mit diesem Schreiben wenigstens einige mir bekannte Tierfreunde und Vereine anderer
EU-Staaten zu mobilisieren. Beschweren Sie sich beim zuständigen spanischen Konsulat

Las Palmas de Gran Canaria, den 10.10.2004

Renate Ortel
Tierschützerin in Eigeninitiative


dogs_cats@gmx.net

 

 
05.09.2004
zugemauert

07.10.2004 abgerissen

08.10.04
auf der Flucht
WOHIN???
2 Überlebende
Dieser Kater wurde am nächsten Tag tot aufgefunden
PEPI auf der Palme
09.10.2004
Schuttbagger
08.10.04
2 Katzen
Die planierte Katzenzuflucht wieder neu zugemauert und neu eingezäunt. Dank schlampiger Arbeit ein Loch unterm Zaun fürs Fressen